Enteisenungsanlagen

Eisen (Fe) und Mangan (Mn) sind lebensnotwendige Spurenelemente, allerdings können sie im Trinkwasser zu technischen, geschmacklichen und hygienischen Problemen führen. Hausbrunnenbesitzer können sich in manchen Regionen mit trübem, bräunlich verfärbtem, metallisch schmeckendem Wasser konfrontiert sehen, das auf den Armaturen und der Wäsche braune oder schwarze Ablagerungen hinterlässt. Der hohe Eisen- und Mangangehalt ist zwar meist natürlich bedingt, aber trotzdem unerwünscht. Gelöst werden kann das Problem mit der so genannten Oxidation, die auf chemischem Weg über spezielle Granulate erfolgt. Im Zuge der Regeneration ist eventuell die Zugabe von Kaliumpermanganat notwendig.

Arbeitsweise von Enteisenungsanlagen

Der Enteisenungsfilter ist mit einem speziellen Filtermaterial für Eisen- und Manganentfernung gefüllt. Bei der zeitgesteuerten Regeneration wird vom Steuerventil Kaliumpermanganat oder Salz in bestimmten Abständen angesaugt und wieder ausgespült. Zur Anlagenauslegung ist vor allem die Durchflußleistung entscheidend. Wenn mit zu hoher Filtergeschwindigkeit gefahren wird, ist die Kontaktzeit zu kurz und es kommt dadurch zu einem Eisen- und Manganschlupf. Um eine Verblockung des Filters zu vermeiden, ist eine regelmäßige Spülung (von unten nach oben) notwendig. Wir empfehlen eine Rückspülung mindestens jeden 4. Tag. Je nach Wasserqualität kann dieser Zeitabstand auch kürzer sein.

 

Zubehör für Enteisenungsanlagen

Korrosionsschutz - Dosieranlage
Durch die Zugabe von Phosphat- und Silikat-Lösungen entsteht ein Schutzfilm auf den Rohrinnenwandungen, der Versteinungen/Werkstoffzerstörungen (Korrosionen) verhindert bzw. verzögert.

Manometer vor und hinter dem Filter
Manometer vor der Anlage zeigen an, ob der minimal erforderliche Druck vorhanden ist. Hinter der Anlage kann der auftretende Druckverlust abgelesen werden